Embryologie – Keimblätter

Die Keimblätter – niemand hatte geahnt, wie wichtig sie sind!


Die Embryologen teilen allgemein die Embryonalentwicklung ein in die drei sog. Keimblätter: Das Entoderm, Mesoderm, Ektoderm, die sich schon zu Beginn der Entwicklung des Embryos herausbilden und aus denen sich alle Organe ableiten. Jede Zelle bzw. jedes Organ des Körpers kann man einem dieser sog. Keimblätter zuordnen.

Für die sog. Keimblätter hatte sich in der Schulmedizin niemand mehr interessiert. Niemand hatte geahnt wie wichtig sie sind. Das ist eigentlich der Grund warum man bisher in die ganze Krebsentstehung nie ein System hatte hineinbringen können.

Die 3. Gesetzmäßigkeit der Germanischen Heilkunde®, „Das ontogenetische System der Tumoren und Krebsäquivalente„, ordnet daher alle sog. Krankheiten nach Keimblattzugehörigkeit. Ordnen wir nämlich alle diese verschiedenen Geschwülste, Schwellungen, Ulcera, nach dieser Entwicklungsgeschichte, bzw. nach ihren Kriterien der verschiedenen sog. Keimblätter, dann stellt man fest, daß die Krankheiten mit gleicher Keimblattzugehörigkeit (beim mittleren Keimblatt noch unterschieden zwischen der Kleinhirn-gesteuerten und Großhirnmarklager-gesteuerten Mesoderm-Zugehörigkeit) auch noch andere Eigenschaften und Besonderheiten aufweisen. Denn zu jedem dieser Keimblätter gehört, entwicklungsgeschichtlich bedingt, ein spezieller Gehirnteil, eine bestimmte Art von Konfliktinhalt, eine bestimmte Lokalisation im Gehirn, eine ganz bestimmte Histologie, spezifische keimblattverwandte Mikroben, und darüber hinaus hat auch jede sog. Krankheit, in Wirklichkeit Sinnvolle Biologische Sonderprogramme der Natur (SBS) noch einen entwicklungsgeschichtlich verstehbaren biologischen Sinn.

Die Zellen, bzw. Organe, die sich aus dem inneren Keimblatt entwickelt haben, haben Relais, ihren Steuerungsplatz, von wo aus sie dirigiert werden, im Stammhirn, dem aller-ältesten Teil des Gehirns. Auch dort finden wir wieder eine geordnete Lokalisation, denn sie beginnen rechts dorsal mit den Erkrankungen des Mundes, des Nasenrachenraums und ordnen sich dann entgegen dem Uhrzeigersinn und entsprechend dem Magen-Darmtrakt und enden mit dem Sigma und der Blase. Histologisch sind alle Karzinome Adeno-Karzinome und zwar ohne Ausnahme. Die zu diesem Keimblatt gehörenden Organe machen im Krebsfall Zellvermehrung mit kompakten Tumoren des Adeno-Zelltyps, z.B. Leber, im Darm, in der Lunge (Rundherde).

Alle Zellen bzw. Organe, die sich aus dem äußeren Keimblatt entwickelt haben, haben ihr Steuerungsrelais in der Hirnrinde des Großhirns, dem jüngsten Teil unseres Gehirns. Sie alle machen im Krebsfall Zelleinschmelzung in Form von Geschwüren, Ulcera oder aber eine Funktionseinbuße auf organischer Ebene, also z.B. Diabetes oder eine Lähmung.

Beim mittleren Keimblatt unterscheiden wir eine ältere und eine jüngere Gruppe.

Die Zellen bzw. Organe, die zu der älteren Gruppe des mittleren Keimblatts gehören, haben ihr Relais im Kleinhirn, d.h. sie gehören noch zum Althirn und machen deshalb im Krebsfall ebenfalls kompakte Tumoren in der konflikt-aktiven Phase und zwar vom adenoiden Zelltyp, z.B. Brust, MelanomMesotheliome = Pericard, Pleura, Peritoneum.

Die Zellen bzw. Organe, die zu der jüngeren Gruppe des mittleren Keimblatts gehören, haben ihren Steuerungsplatz im Marklager des Großhirns, und machen im Krebsfalle in der konfliktaktiven Phase Nekrosen oder Gewebslöcher, also Zelleinschmelzung, hier z.B. die Löcher im Knochen, in der Milz, in der Niere oder im Ovar.

Die 4. Gesetzmäßigkeit der Germanischen Heilkunde®Das ontogenetisch-bedingte System der Mikroben„, ordnet nun die Mikroben wiederum den drei Keimblättern zu, denn zu jeder keimblattverwandten Organgruppe gehören auch spezifische keimblattverwandte Mikroben. Denn zusammen mit der Programmierung unserer Organe in den verschiedenen Hirnrelais unseres Computer Gehirns sind auch unsere treuen Spezialarbeiter, die Mikroben, gleich mit einprogrammiert worden. Hieraus ergibt sich:

  • daß die ältesten Mikroben, Pilze und Pilzbakterien (Mykobakterien) für das Entoderm, bedingt noch für das KleinhirnMesoderm, jedenfalls aber nur für die Althirn-gesteuerten Organe zuständig sind,
  • daß die alten Mikroben, nämlich die Bakterien, für das Mesoderm zuständig und alle Organe, die davon gebildet worden sind

„Zuständig“ heißt in diesem Sinne, daß jede der Mikroben-Gruppen jeweils nur bestimmte Organgruppen „bearbeiten“, die die gleiche Keimblattzugehörigkeit haben, d.h. aus dem gleichen Keimblatt entstammen. Eine Ausnahme macht nur das „Grenzgebiet“ der mesodermalen Kleinhirn-gesteuerten Organe, die sowohl (überwiegend) von den Mykosen und Mykobakterien „bearbeitet“ werden, als auch (weniger häufig) von den Bakterien, die normalerweise für die vom Marklager des Großhirns gesteuerten Organe des mittleren Keimblattes (Mesoderm) zuständig sind. Der Zeitpunkt, von wann ab die Mikroben „bearbeiten“ dürfen, hängt nicht etwa, wie wir alle bisher fälschlicherweise angenommen hatten, von äußeren Faktoren ab, sondern wird vielmehr ausschließlich von unserem Computer Gehirn bestimmt.

Die 2. Gesetzmäßigkeit „Die Zweiphasigkeit aller Erkrankungen bei Lösung des Konfliktes“ beinhaltet auch, daß alle Mikroben – ohne Ausnahme – ausschließlich in der 2. Phase, also der Heilungsphase (pcl-Phase) arbeiten, beginnend mit der Konfliktlösung und endend mit dem Ende der pcl-Phase. Die Heilungsphase ist bei den drei Keimblättern auch sehr verschieden. Nämlich mit Beginn der pcl-Phase bauen die Althirn-gesteuerten Organe ihre Tumoren mit Hilfe der Spezial-Mikroben wieder ab, während ebenfalls in der pcl-Phase die Löcher und Ulcera der Großhirn-gesteuerten Organe mit Hilfe von Viren? und Bakterien unter Schwellung wieder aufgefüllt werden. Alle Mikroben sind mehr oder weniger Spezialisten nicht nur hinsichtlich der Organe, die sie bearbeiten, sondern auch hinsichtlich der Art und Weise, wie sie arbeiten.

Je höher wir in der phylogenetischen Evolution vorangeschritten sind, desto höher entwickelt und desto komplizierter wurden auch die Programme unseres Gehirns. Von den archaischen ältesten Programmen unseres Stammhirns, über die schon etwas komplizierteren Konfliktinhalte des Kleinhirns, über die schon erheblich komplizierteren des Marklagers unseres Großhirns, bis hin zu den corticalen Konfliktinhalten, die eben von unserer Hirnrinde gesteuert werden.

Das DHS (Dirk Hamer Syndrom) umfaßt nicht nur den akut-dramatischen Konfliktschock, der uns „auf dem falschen Fuß“ erwischt hat, sondern in der gleichen Sekunde ist auch alles einprogrammiert. Im Falle eines DHS, bei dem ein Hamerscher Herd (HH) entsteht, eine sog. Schießscheibenkonfiguration im Gehirn, reagieren die zu diesem HH in Korrespondenz stehenden Organbereiche mit entsprechender Keimblattreaktion: Entweder mit Zellvermehrung oder es schmelzen Zellen ein, werden zu Löchern oder Ulcera (wannenförmige Geschwüre in der Haut oder Schleimhaut) oder aber mit einer Funktionsstörung, bei den sog. Krebsäquivalenten. Alles was nicht Krebs ist, ist Krebsäquivalent, so ähnlich wie Krebs, das heißt, es sind alle sog. „Krankheiten“ in der Medizin gemeint, wobei unser bisheriges Wort „Krankheit“ ja immer nur eine konflikt-aktive oder eine konflikt-gelöste Phase darstellt. Auch aus der Lokalisation der HH können wir sehr genau ersehen, um welche Art von biologischem Konfliktinhalt es sich hier handeln muß. Vom Kleinhirn an, bekommt auch die Rechts- und Linkshändigkeit Bedeutung, um festzustellen auf welcher Hirnseite der Patient arbeitet. Daher gilt für alte Relais des Kleinhirns und des ges. Großhirns, daß die Korrelation vom Gehirn zum Organ gekreuzt ist. Im Stammhirn spielt die Händigkeit praktisch keine Rolle.

Jedes SBS hat aber auch einen entwicklungsgeschichtlich verstellbaren biologischen Sinn, der ebenfalls keimblattabhängig ist. Dieser ist ungeheuer wichtig, wenn nicht sogar eine der zentralen Säulen für das Verständnis der gesamten Germanischen Heilkunde®. Für das Nierenparenchym (Wasser- oder Flüssigkeitskonflikt) liegt der biologische Sinn z.B. in der Heilungsphase, in der die Niere durch die Nierenzyste vergrößert wird, die dann nach Fertigstellung der Zyste d.h. Verfestigung (innerhalb von 9 Monaten) wesentlich funktionsfähiger ist, als sie vorher war. Von da ab produziert z.B. die indurierte Nierenzyste Urin, die indurierte Eierstockzyste Östrogene.

Da aber bisher niemand etwas wußte, wurden die Restitutionen oder das Wiederauffüllen der Nekrosen und Ulcera in der pcl-Phase auch als Krebs oder Sarkom bezeichnet, weil ja dabei auch Zellvermehrung (Mitosen) mit großen Zellen und großen Kernen stattfinden – allerdings zum Zweck der Heilung.

Jetzt können wir auch verstehen, warum wir die Krebsentstehung nie begreifen konnten, solange wir diese Zusammenhänge und vor allem den entwicklungsgeschichtlichen Entstehungsmechanismus unserer biologischen Konfliktprogramme nicht verstanden hatten.

Des Rätsels Lösung lag darin, daß wir jetzt die Keimblattzugehörigkeit und die Lokalisation der für jedes Organ spezifischen Hirnrelais mit in unsere Überlegungen einbeziehen können. Und siehe da, jetzt finden wir eine wunderbare Ordnung für alle Krebse und Krebsäquivalente – die ja jeweils nur eine Phase waren, und finden gleich die Symptome und Zusammenhänge der komplementären Phase dazu. Das Faszinierende ist, daß wir nun erstmals einen Prozeß der Erkrankungen ursächlich verstehen lernen, ihn auf allen Ebenen (Psyche-Gehirn-Organ) gleichzeitig begreifen können und dabei staunend feststellen müssen, daß Mutter Natur ein wunderbares, atemberaubendes System entwickelt hat, das jede Art für sich und die Vielfalt der Arten nebeneinander und miteinander erhielt – bis der überschlaue Mensch kam, der sich für die Krone der Schöpfung hielt.

La medicina sagrada (wie die Spanier die Germanische Heilkunde® nennen) hat alles umgedreht, nichts stimmt mehr, außer den Fakten. Man wird deshalb in Zukunft diesen beiden großen entwicklungsgeschichtlichen „Nahtstellen“ zwischen Altertum und Mittelalter und Mittelalter und Neuzeit unseres Gehirns ganz entscheidende Aufmerksamkeit schenken müssen. Sie ist letzten Endes der Schlüssel für alles Verständnis über die biologischen Vorgänge und Gesetze unseres Organismus, genauso wie für das Verständnis der biologisch notwendigen Zusammenhänge zwischen dem menschlichen Organismus und dem ihn umgebenden Kosmos.


 

Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
%d Bloggern gefällt das: