Die Hamerschen Herde

Buchauszug – Kurzfassung der Neuen Medizin zur Vorlage im Habilitationsverfahren

Wenn man im Hirn-Computertomogramm, seit es dieses gibt, Glia-Ansammlungen im Gehirn fand, die auch noch mit Kontrastmittel gut anfärbbar waren, dann stand in der Regel die Diagnose fest: Hirntumor!

1982 gelang es mir – also ein Jahr nach der Entdeckung der EISERNEN REGEL DES KREBS – schon prospektiv einen HAMERschen HERD riesigen Ausmaßes bei einem Patienten mit Revier-Konflikt in der Heilungsphase und Herzinfarkt-Geschehen in der epileptoiden Krise zu finden. Von da ab wusste ich, dass es keine Hirntumoren gab, sondern dass diese Phänomene alle im Zusammenhang mit der Heilungsphase eines biologischen Konfliktgeschehens stehen mussten.

Die HAMERschen HERDE – der Ausdruck stammt von meinen Gegnern, die diese von mir gefundenen Gebilde im Gehirn abfällig „die komischen HAMERschen HERDE“ nannten – diese HAMERschen HERDE beobachtete ich nun genau und konnte bald solche erkennen, deren vermeintliche Entstehung ich vom Beginn der Heilungsphase an verfolgen konnte.

Da ich aber schon damals sehr schnell das Gesetz von der Zweiphasigkeit der Erkrankungen gefunden hatte, wusste ich natürlich, dass zu jedem solchen Heilungsphasen-Vorgang eben auch ein konflikt-aktiver Vorgang gehört.

Das Unglück für viele Patienten wollte es, dass die HAMERschen HERDE in der Heilungsphase durch Einlagerung von Gliazellen (Bindegewebe) repariert werden. Das geht einher mit vermehrter Rigidität des Gewebes, bleibt jedoch solange ohne Beschwerden, wie der Organismus nicht wieder an einem Konflikt an der gleichen Stelle erkrankt.

Es tauchten enorme Schwierigkeiten auf:

1. Bei Krebs – und auf diese Erkrankung konzentrierte ich mich natürlich damals, weil ich glaubte lediglich die Mechanismen der Entstehung des Krebs entdeckt zu haben – war es damals nicht üblich, ein Computertomogramm des Gehirns zu machen, außer, es bestanden berechtigte Gründe zur Annahme von Hirnmetastasen. Es war also im Einzelfalle sehr schwierig, solch ein CT des Gehirns überhaupt anfertigen zu lassen. Da die Computertomogramme damals unverhältnismäßig teuer waren, war man glücklich, wenn man überhaupt eine einzige Serie eines Computertomogramms des Gehirns bekommen konnte.

2. Ich begann nun zunächst einmal die Topographie der HAMERschen HERDE in Gehirn zusammenzustellen und das war sehr schwierig, denn wenn man im Gehirn irgend etwas sah, dann konnte es ja auch ein alter bereits abgelaufener Prozess sein, der eben nichts mehr mit dem aktuellen Konfliktgeschehen des Patienten zu tun hatte. Außerdem wusste ich nicht, ob der Patient noch weitere Karzinome hatte, die bisher nur noch nicht diagnostiziert waren, was auch bei frischen Prozessen bzw. ganz aktuellen biologischen Konflikten möglich war.

3. Ich fand übergreifende Konflikte mit ähnlichem Konfliktinhalt, von denen ich heute weiß, dass sie mehrere Relais mit einem einzigen HAMERschen HERD überzogen hatten, d.h. der Patient hatte einen Konflikt oder mehrere erlitten, die verschiedene Konfliktaspekte hatten, die alle in der gleichen Sekunde des DHS beim Patienten eingeschlagen waren und alle in einem großen HAMERschen HERD zusammengefasst waren.

4. Daneben gab es auch Patienten, die gleichzeitig mehrere HHe an ganz verschiedenen Stellen des Gehirns hatten. Alle diese Herde aber hatten eins gemeinsam, sie mussten die Heilungsphase darstellen, wenn der Patient ansonsten alle Symptome der konflikt-gelösten pcl-Phase aufwies.

5. Zu all diesen HHen in der Heilungsphase musste es nun auch irgendeine Formation im Gehirn geben, die man mit irgendeinem Apparat sichtbar machen müsste, die diesem Konflikt in der aktiven Phase entsprechen würde. Da sah ich manchmal solche schießscheibenförmige Kreise, die aber von den Radiologen bei Nachfrage stets milde lächelnd als Rundartefakte des Apparates abgetan wurden. Es gab auch halbkreisförmige Strukturen, sowohl solche, die von der Falx begrenzt wurden und solche, die vom lateralen Bildrand des CT begrenzt schienen.

6. Die Mitarbeit der Radiologen war quasi gleich null. Eine Reihe von ihnen hatte ein Bestrahlungsgerät und machte sog. Röntgenbestrahlungstherapie. Und solche ehemaligen Kollegen konnten es sich nicht leisten, meine Ergebnisse überhaupt nur für möglich zu halten. Die übrigen sagten mir ganz unverblümt – damals hatten noch nicht sehr viele Radiologen ein CT-Gerät – dass sie von dem Moment an, wo sie Hamers Theorien für möglich hielten, keinen einzigen Auftrag der Kliniken mehr bekämen. Wenn bei denen ein Hirn-CT angefertigt wurde, dann normalerweise ausschließlich zum Auffinden eines Hirntumors oder von „Hirnmetastasen“.

7. Da ich kein eigenes CT-Gerät hatte, hatte ich auch nicht die Möglichkeit, systematische Untersuchungen durchzuführen oder die Untersuchungen mit einem anderen Schnittwinkel zu wiederholen. Wir konnten halt nur das bekommen, „was von unserer Herren Tische fiel“, und das war nicht viel. Oft kam es vor, dass die Computertomogramme den Patienten nicht mitgegeben wurden. Mit dem schriftlichen Befund konnte man aber so gut wie nichts anfangen.

8. Ich wusste und kannte die HAMERschen HERDE oder die, die ich dafür hielt, die aber der Heilungsphase angehörten. Ich postulierte, dass es diese HH auch schon in der konflikt-aktiven Phase gegeben haben müsse, was aber von den Radiologen nicht akzeptiert wurde: „Herr Hamer, da sehen wir nichts“.

9. Viele HAMERsche HERDE sah ich, konnte mir aber dazu gar keinen Krebs vorstellen, das waren z.B. die motorischen, sensorischen und periost-sensorischen Relais im Gehirn, die ja auf der Organebene keinen Krebs machten, sondern allenfalls ein Krebsäquivalent darstellen. Ich hatte aber mit diesen Krankheiten ja nicht gerechnet, sondern nur mit Krebs. Und deshalb passierte es mir oft, dass ich viel mehr HH hatte, als ich eigentlich suchte und in den Fällen, wo der Patient nur eine Konfliktaktivität hatte und noch keine Lösung seines Konfliktes, da fand man nichts.

Oft kam es vor, dass der Patient einen riesigen Tumor hatte und man im Computertomogramm des Gehirns „nichts“ fand. Andere hatten einen kleinen Tumor, der in der Heilungsphase war und man fand einen ausgedehnten HAMERschen HERD im Gehirn.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als den Weg jedes Naturwissenschaftlers zu gehen und als braver Handwerker mit 99% Transpiration und mit 1% Inspiration alle nur irgend erreichbaren Computertomogramme des Gehirns, samt den dazugehörigen oder vermeintlich dazugehörigen Organbefunden zu vergleichen mit anderen Hirn-CTs, die wiederum andere Organbefunde hatten.

Anfangs kam eine weitere Schwierigkeit hinzu, dass ich die Links- und Rechtshändigkeit nicht unterscheiden konnte, so dass ich, wie ich im nachhinein weiß, noch häufiger einem Irrtum aufgesessen wäre, wenn ich nicht immer vom Organ ausgegangen wäre. Vom Organ zum Gehirn oder vom Gehirn zum Organ ist die Korrelation nämlich immer eindeutig. Lediglich bei der Korrelation zwischen Psyche und Gehirn oder Gehirn und Psyche ist die Links- und Rechtshändigkeit von Wichtigkeit.

Also ein Beispiel: Hämorrhoiden bekommt entweder eine rechtshändige Frau bei einem Identitätskonflikt in der Heilungsphase oder ein linkshändiger Mann bei einem Revierärger, ebenfalls in der Heilungsphase. Sehe ich aber auf der linken Großhirnseite im linken Temporallappen an bestimmter Stelle einen HAMERschen HERD mit Oedem, dann muss der Patient immer ein Hämorrhoiden– d.h. Rektumplattenephitel-Ulcus in der Heilungsphase haben. Umgekehrt, wenn der Patient Rektum-Ulcera in der Heilungsphase hat, also Hämorrhoiden, dann hat er stets im Gehirn an dieser Stelle des linken Temporallappens einen HH in der Heilungsphase.

Es gelang mir zunächst anhand vieler hunderter, später vieler Tausender Computertomogrammen des Gehirns, endlich zwischen Krebsen und Krebsäquivalenten unterscheiden zu lernen, dann die richtige Lokalisation bzw. korrelative Topographie zum Organ festlegen zu können. Es muss noch betont werden, dass es für viele körperliche Funktionen, wie z.B. die Periost-Sensibilität, die ja unser gesamtes Skelettsystem überzieht, nur einen weißen Fleck auf der Landkarte des Gehirns und auf der Landkarte der Organe gab, weil man dieses Periost so schlecht oder gar nicht untersuchen konnte. Von einer Periost-Sensibilität wird in keinem Lehrbuch berichtet.

Die von den Neuroradiologen 1 1/2-Jahrzehnte fehlgedeuteten vermeintlichen Ringartefakte des Gehirns im Computertomogramm

Es blieb der Streit um die sog. Ringartefakte, die es zwar gibt, die man aber nur bei jedem etwa 100. Patienten einmal sieht und von mir als HAMERsche HERDE in Schießscheiben-Konfiguration, sprich der konflikt-aktiven Phase, angesehen werden. Die vermeintlichen Ringartefakte, die von mir, bis auf wenige ganz eindeutige Ausnahmen, ganz heftig bestritten wurden, bzw. eben als HHe in Schießscheiben-Konfiguration reklamiert werden, werden von den Radiologen stets als Fakten verneint und eben als Artefakte, d.h. Kunstprodukte des Apparates angesehen.

Jahrelang wurde versucht diese Phänomene einfach beiseite zu schieben. Schließlich kam mir eine gute Idee, wobei mir mein 12-semestriges Physikstudium zugute kam. Ich meldete mich mit einem „Anliegen“ bei dem Chef der Computertomographie-Abteilung der Herstellungsfirma Siemens, Herrn Feindor. Wir hatten eine angenehme Besprechung, in deren Verlauf ich ihn bat, dass wir beide miteinander zusammen festlegen möchten, welche Kriterien beim Ringartefakt erfüllt sein müssten und wann sicher kein Ringartefakt vorliegen könne. Herr Feindor ist Ingenieur, und wir hatten überhaupt keine Probleme die Bedingungen festzulegen, die in diesem oder in jenem Fall erfüllt oder nicht erfüllt sein dürften. Das war am 18.12.89. Am 22.12.89 wurde das endgültige Protokoll unterzeichnet. Seit dem ist unter den Neuroradiologen echte Panik ausgebrochen. Das bekamen wir gleich zu spüren, als wir im neuen Jahr 1990 bei Siemens eine Testreihe planten. Ich bat Herrn Direktor Feindor, mir am werkseigenen Siemensgerät in Erlangen Gelegenheit zu einer Testreihe zu geben, die sich etwa über vier Wochen erstrecken sollte. Danach sollten eine Reihe von Neuroradiologen eingeladen werden, die dann zusammen mit Siemens bestätigen sollten, dass die vorgeführten Fälle keine Artefakte sein konnten, sondern echte Befunde, also Fakten darstellen.

Der Termin für diese vorgesehene Konferenz wurde nun dauernd hinausgezögert, bis mir ein Verantwortlicher der Firma Siemens eines Tages im Vertrauen sagte: „Herr Hamer, wir haben die allerschlimmsten Schwierigkeiten bekommen mit den Radiologen.“ Es war eindeutige Missbilligung signalisiert worden….

Zur Vorbereitung dieser Konferenz hatten wir alle möglichen ursprünglich mit Siemens vereinbarten Untersuchungen gemacht, wie z.B. den Patient bei der CT-Untersuchung aus der Mittellage 2 cm nach links zu verschieben oder ihn dann noch mal 2 cm nach rechts verschieben, um zu sehen, ob die Schießscheiben-Konfiguration immer an der gleichen Stelle des Gehirns bleibt, was sie auch wirklich tat. Oder wir versuchten bei dem gleichen Patienten in möglichst regelmäßigen Abständen Verlaufskontrollen zu machen, möglichst an verschiedenen Apparaten, um zu sehen, welchen Verlauf die Schießscheiben-Konfiguration nahm.

Auch war es ein sicheres Kriterium für einen echten Befund, wenn die Schießscheiben-Konfiguration nur in einer bestimmten Anzahl von Schichten vorkam, in anderen Schichten jedoch nicht mehr.

Bei all diesen Untersuchungen, die viel Zeit und Mühe in Anspruch nahmen und viel gutes Zureden bei den Radiologen, fanden wir eine ganz erstaunliche Sache: Ein Radiologe meinte nämlich einmal, er sähe diese Schießscheiben auch an Organen und da müssten sie ja nun wirklich Artefakte sein.

Von diesem Augenblick an war mein helles Interesse für solche Organ-Schießscheibenkonfigurationen geweckt, und ich untersuchte sie systematisch. Ich fand dabei heraus, dass in den kompakten Organen, an denen wir CTs machen können, wie Leber, Milz, Nierenparenchym, Knochen etc. wirklich Schießscheiben-Konfigurationen vorkamen, die aber meist nur am Anfang sichtbar waren, evtl. beim Knochen später wieder sichtbar wurden, wenn der Knochen rekalzifizierte. Es ergab sich die erstaunliche Tatsache, dass offenbar das Gehirn und das Organ in Schießscheiben-Konfiguration miteinander korrespondieren und diese Schießscheiben auch am Organ einen bestimmten Verlauf haben. So sehen wir z.B. in der Leber nur am Anfang beim solitären Leber-Ca die klassische Schießscheiben-Konfiguration. Später wird das solitäre Leber-Ca in der Tomographie dunkel und lässt keine Schießscheiben-Konfiguration mehr erkennen. Bei der natürlichen Heilung durch Tbc sehen wir durchaus angedeutete Kalkringe, besonders wenn es nicht zur totalen Kaverne, sprich einem Loch in der Leber gekommen war, sondern wenn das Leber-Ca auf halbem Wege stehen geblieben war und bei der natürlichen tuberkulösen Heilung der solitäre Rundherd nur ausgedünnt werden brauchte.

Das Kopf-Gehirn und das Organ-Gehirn

Wenn man die ganze Sache richtig besieht, dann haben wir zum einen das uns allen bekannte Kopfgehirn. Demgegenüber stehen die Organzellen, die jede einen Zellkern haben. Organzellen sind miteinander vernetzt und auch jeder Zellkern, sprich Mini-Gehirn, mit allen Mini-Gehirnen des Körpers vernetzt.

Die Summe dieser Mini-Gehirne können wir als zweites Gehirn ansehen. Das würde dann bedeuten, dass im Falle eines biologischen Konflikts ein Areal des Kopf-Gehirns, das wir HAMERschen HERD nennen, mit einem anderen Areal des Organ-Gehirns, das wir bisher Krebs oder Krebsäquivalent oder Organveränderung nannten, in Korrespondenz zueinander stehen.

Im Falle eines sensorischen Reizes z.B. liefert das Organ-Gehirn Informationen an das Kopf-Gehirn, anders herum, bei einer motorischen Antwort liefert das Kopf-Gehirn Informationen und Befehle an das Organ-Gehirn.

Wir wissen zwar noch nicht, was sich nun ganz genau elektrophysiologisch an den einzelnen Zellen des Gehirns und der Organe – oder was sich in übergreifenden Arealen oder Relais abspielt, aber diese Kenntnis ist nicht Voraussetzung für unser klinisches Arbeiten mit diesen klaren Befunden.

Der HAMERsche HERD in der ca-Phase und in der pcl-Phase

Beim DHS wird das zuständige Relaiszentrum im Gehirn markiert, und zwar durch eine sog. Schießscheiben-Konfiguration. Um das Zentrum dieses Relais bilden sich scharfe Kreise, wir sagen auch konzentrische Kreise, die wie Schießscheiben aussehen. „Schießscheibe“ bedeutet, der HAMERsche HERD ist in der konflikt-aktiven Phase.

Dabei ergibt sich die Stelle nicht zufällig, sondern sie ist das Computer-Relais, das das Individuum in der Sekunde des DHS dem Konfliktinhalt entsprechend „assoziiert“; von diesem HAMERschen HERD aus wird wiederum in eben der gleichen Sekunde des DHS das mit dem HAMERschen HERD korrelierende Organ von Krebs betroffen. Erstaunlicherweise können wir auch am Organ die Betroffenheit durch eine Schießscheiben-Konfiguration in den Organen nachweisen, die wir im CT als kompakte Organe tomographieren können, wie Leber, Milz, Knochen, Niere etc.

Mit fortschreitendem Konflikt schreitet auch der HAMERsche HERD im Gehirn fort, d.h. es wird ein immer größeres Areal betroffen oder das einmal betroffene Areal intensiver alteriert, gleichzeitig schreitet auch der Krebs am Organ fort, d.h. der Tumor wird durch echte Zellmitose an Masse größer (so beim inneren Keimblatt), an Nekrose größer (so beim mittleren Keimblatt), ulcerös größer, ausgedehnter, durch viele kleine Ulcera (so beim äußeren Keimblatt).

In meinem ersten Taschenbuch von 1984: „Krebs – Krankheit der Seele, Kurzschluss im Gehirn…“ hatte ich diesen HAMERschen HERD in der konflikt-aktiven Phase noch als Kurzschluss bezeichnet, weil wir über die bioelektrischen Vorgänge nichts wussten. Heute nenne ich ihn nicht mehr so, denn unter Kurzschluss verstehen wir im allgemeinen eine Störung des Programms. Das ist beim HAMERschen HERD aber nur bedingt der Fall. Wir können sagen, es ist eine Störung des normalen Programms, mit der der Organismus aber durchaus schon rechnet, dass die einmal eintreffen könnte:

Aber schon das Wort Störung ist nicht angemessen, denn es ist eine Art Not- oder Sonderprogramm. D.h. wenn das Individuum in einer Situation, mit der es nicht gerechnet hatte, unerwartet „auf dem falschen Fuß erwischt“ wird, setzt ein Notprogramm ein, das wir biologischen Konflikt nennen und das zum Ziel hat, das Individuum wieder in den normalen Rhythmus zu bringen. Dieses Notprogramm bezieht sich nicht nur auf das Individuum allein, sondern schließt je nachdem mehrere oder viele Artgenossen mit ein, indem es sich auch auf Familie oder Sippe beziehen kann.

Ein Beispiel: Eine Mutter erlebt wie vor ihren Augen ihr dreijähriges Kind verunfallt und bewusstlos ist. Ist dies für die Mutter ein DHS, löst es einen biologischen Konflikt aus, und zwar einen ganz bestimmten, nämlich einen Mutter/Kind-Sorgekonflikt. Dieser biologische Konflikt hat auf allen 3 Ebenen eine ganz besondere sinnvolle Bedeutung: auf psychischer Ebene dreht sich das ganze Denken und Tun darum, dass das Kind wieder gesund wird. Auf cerebraler Ebene sehen wir bei einer rechtshändigen Frau im rechten seitlichen Kleinhirn einen schießscheibenförmigen HAMERschen HERD der uns zeigt, dass Konfliktaktivität in diesem Mutter/Kind-Konflikt herrscht. Auf organischer Ebene sehen wir, dass das Brustdrüsen-Gewebe der Frau und Mutter wächst. Die linke Brust vermehrt sich also um eine bestimmte Menge von Brustdrüsen-Gewebe – so ist es in der Natur bzw. bei den Naturvölkern noch üblich – es ist in die Milchproduktion mit eingeschaltet, so dass die Mutter mehr Milch produziert als vorher. Die Folge ist wieder, dass das Kind mehr Milch bekommt und dadurch die Chance hat, rascher gesund zu werden. Ist das Kind wieder gesund, setzt die Konflikt-Lösung ein, d.h. nun werden die überzähligen Brustdrüsenzellen nicht mehr gebraucht, weil das Kind nun wieder mit der üblichen Menge an Milch auskommen kann. Die weitere Folge ist, dass während des Stillvorgangs eine Tuberkulose einsetzt, so dass das Kind praktisch tuberkulöse Milch bekommt, was ihm aber gar nicht schadet. Die Tuberkulose verkäst die neu gewachsenen Brustdrüsenzellen und baut sie ab. Zurück bleibt eine Kaverne.

Was aber sind nun diese HAMERschen HERDE im Gehirn, die, wenn sie gut sichtbar, d.h. schon in der Heilungsphase sind, von den Neuroradiologen als Hirntumoren oder Hirnmetastasen bezeichnet werden; wenn sie weniger deutlich zu sehen sind, allgemeine Ratlosigkeit hervorrufen; die wenn sie ein sehr starkes perifocales Oedem zeigen und der HAMERsche HERD gut anfärbbar darstellbar ist, als rasch wachsende Hirntumoren bezeichnet werden; die wenn sie ein großes Oedem machen, jedoch der HAMERsche Herd nicht sichtbar ist, wie es meist die HAMERschen HERDE des Marklagers tun, wiederum allgemeine Ratlosigkeit hervorrufen; die wenn sie an der Hirnrinde gelegen sind, als Geschwülste der Hirnhäute missdeutet werden, die aber im Grunde immer das gleiche sind jeweils nur die verschiedenen Stadien des Verlaufs eines HAMERschen HERDES!

Die HAMERschen HERDE in der konflikt-aktiven Phase, nämlich die Schießscheiben-Konfigurationen, wurden bisher stets als Artefakte des Apparates fehlgedeutet. Wenn sie später Oedem bekamen und zu sog. Hirntumoren wurden, machte sich der Radiologe gewöhnlich nicht die Mühe festzustellen, dass dieser vermeintliche Hirntumor schon früher als Schießscheiben-Konfiguration d.h. als HAMERscher HERD in der konflikt-aktiven Phase sichtbar gewesen war. Seit die Firma SIEMENS und ich das am Ende dieses Kapitels angeführte Papier unterschrieben haben, dürfte die Diskussion um die vermeintlichen Artefakte endgültig beendet sein. Sie waren Fakten: D.h. die Schießscheiben bedeuteten die konflikt-aktive Phase in einem bestimmten Relais oder einer Relaisgruppe des Gehirns.

Hirntumoren gibt es per definitionem nicht: Hirnzellen können sich nach der Geburt nicht mehr teilen, auch nicht unter Bedingungen, die bisher als Hirntumor fehlgedeutet werden. Also schlicht unter gar keinen Bedingungen. Was sich vermehren kann, ist harmlose Glia, Bindegewebe des Gehirns, das genau die gleiche Funktion hat wie das Bindegewebe unseres Körpers. Niemand kann die Gliazellen entwicklungsgeschichtlich ganz sicher einordnen. Danach, wie sie sich im Gehirn verhalten, liegt der dringende Verdacht nahe, dass sie mesodermalen Ursprungs sind. Darauf deutet hin, dass die Gliaeinlagerung stets in der Heilungsphase in den Hirnrelais erfolgt. Andererseits wissen wir aber, dass die Neurofibrome in der konflikt-aktiven Phase entstehen bzw. Zellvermehrung machen. Das ist aber kein Widerspruch, denn wir wissen ja, dass zu den mesodermalen Organen sowohl die Kleinhirn-gesteuerten Organe als auch die großhirnmarklager-gesteuerten Organe gehören. Die ersteren machen Zellvermehrung in der konflikt-aktiven Phase und die zweite Gruppe macht Zellvermehrung in der Heilungsphase. Wir müssen deshalb annehmen, dass die Gliome beide Fähigkeiten des Mesoderms besitzen. Diese hellen gliaverdichteten HAMERschen HERDE sind Reparaturen des Organismus an den HAMERschen HERDEN, Grund zur Freude statt zum Erschrecken oder gar zur Hirnoperation.

Gehen wir mal der Reihe nach durch, wie so etwas abläuft:

Bei einem DHS wird das „zuständige Relaiszentrum“ im Gehirn markiert und damit HAMERscher HERD in Schießscheibenformation. Sobald wir in einem bestimmten Relais diese Schießscheiben-Konfiguration im CCT sehen, wissen wir, dass in diesem Relais ein Sonderprogramm läuft, d.h., der Organismus wurde in diesem Konflikt-, Gehirn- und Organbereich auf dem falschen Fuß erwischt und hat ein Sonderprogramm eingeschaltet.

Dieses Sonderprogramm sorgt dafür, dass der Organismus mit der unvermutet eingetretenen Situation fertig wird, die nicht nur den Patienten als Individuum betreffen kann, sondern evtl. z.B. auch seine biologische Gruppe (Sippe, Familie etc.). Die Konfliktaktivität, d.h. die Schießscheiben-Konfiguration im Gehirn dauert dann solange, bis die Konfliktsituation gelöst ist und der Organismus wieder zur Normalität zurückkehren könnte. Bis er das kann, muss jedoch der Organismus den Preis dafür zahlen, dass das Sonderprogramm mit einer Art Kurzschluss eingeleitet wurde, das eine Art Notprogramm dargestellt. Der Preis ist die Heilungsphase, d.h. die Reparatur auf psychischer, cerebraler und organischer Ebene, um den vorher gewesenen möglichst optimalen Zustand wieder zu erreichen. Erst wenn dieser durch die Heilungsphase, bzw. die Reparatur auf allen 3 Ebenen erreicht ist, erst dann kann der Organismus wirklich zur Normalität zurückkehren. Solange in dem HAMERschen HERD das Sonderprogramm in Form von Schießscheiben-Konfiguration d.h. also der konflikt-aktiven Phase, auch Dauer-Symphaticotonie genannt, besteht, wird das Hirnrelais – so können wir uns das vorstellen – deutlich in Mitleidenschaft gezogen.

Wir können es uns so vorstellen, dass eine zu große Strommenge bei zu großer Spannung durch eine zu enge Leitung gejagt wird. Die Leitung schmort durch, d.h. natürlich zunächst die Isolierung. In der Bio-Elektrik ist es noch wieder ein bisschen anders, und im Gehirn müssen wir uns die Hirnzellen wie in einem unendlich komplizierten Gitternetz angeordnet vorstellen. Durch die Dauer-Sympathicotonie, die ja im Prinzip etwas Eingeplantes ist, (nur eben zu viel des Guten) kommen jetzt die Kommunikationsleitungen der Hirnnerven in zunehmendem Maße zu Schaden, genauso wie das Körperorgan durch den Krebs vergrößert, verkleinert oder jedenfalls verändert wird, um der besonderen neuen unvermuteten Situation Rechnung zu tragen. Bis zum Ende der konflikt-aktiven Phase passiert am HAMERschen HERD zumindest, was das CCT anbetrifft, scheinbar nichts Aufregendes, außer, dass die Schießscheiben-Konfiguration konstant bleibt. Im Kernspintomogramm können wir z.B. sehen, dass da ein Unterschied zur Umgebung ist, der jedoch völlig undramatisch aussieht.

Die Wirklichkeit ist jedoch ganz anders, und die Schädigung abschätzen können wir erst, wenn die Conflictolyse eingetreten ist. Jetzt in der pcl-Phase können wir das ganze Ausmaß der Veränderung bzw. Schädigung übersehen. Denn exakt mit Beginn der pcl-Phase beginnt der Organismus mit der Reparatur der Schäden dieses Sonderprogramms – sei es Zellvermehrung am Körperorgan, sei es eine Zellverminderung am Körperorgan – und natürlich des betroffenen Hirnrelais.

Systematisch zusammengefasst passiert nach einem DHS auf den drei Ebenen unseres Organismus also folgendes

psychisch:

A. Konflikt-aktive Phase (ca-Phase):

Dauer-Sympathicotonie, d.h. maximaler Stress. Der Patient denkt Tag und Nacht über seinen Konflikt nach und versucht, ihn zu lösen. Er schläft nicht mehr, und wenn, dann nur in der ersten Hälfte der Nacht, halbstundenweise, er nimmt an Gewicht ab, er hat keinen Appetit.

B. Konflikt-gelöste Phase (pcl-Phase):

Es findet eine Ruhigstellung statt. Die Psyche muss sich erholen. Der Patient fühlt sich schlapp und müde, ist aber wie erlöst, guter Appetit, der Körper ist heiß, oft Fieber, oft Kopfschmerzen. Die Patienten schlafen gut, aber meist erst ab drei Uhr morgens. Dieser Mechanismus ist von der Natur so einrichtet, dass die Individuen in Vagotonie erst schlafen, wenn der Tag anbricht, damit eine potentielle Gefahr (z.B. Raubtier) sie nicht im Schlaf überrascht. Die Patienten schlafen alle am Tage sehr viel und sehr gern.

cerebral:

A. Konflikt-aktive Phase (ca-Phase):

Schießscheiben-Konfiguration im zugehörigen HAMERschen HERD (siehe Diagnosetabelle), d.h. dass hier ein Sonderprogramm läuft.

B. Konflikt-gelöste Phase (pcl-Phase):

Der HAMERsche HERD wird unter Oedembildung repariert und im betroffenen Relaisbereich Glia eingelagert. Dadurch wird der vorhergehende Zustand weitestgehend wieder hergestellt, was wichtig ist für spätere Konflikte, aber der Preis ist der, dass das Gewebe weniger elastisch ist, als vorher.

organisch:

A. Konflikt-aktive Phase (ca-Phase):

Entsprechend der Diagnosetabelle und dem Schema des ontogenetischen Systems der Tumoren und Krebsäquivalente entsteht in der konflikt-aktiven Phase entweder eine Zellvermehrung, die biologisch einen ganz bestimmten Sinn hat, oder eine Zellnekrose, d.h. Zellschwund oder ein Loch, das biologisch auch einen ganz bestimmten Sinn hat. Der Sinn besteht darin, dass diese ganz besondere Überraschungssituation, die wir den biologischen Konflikt nennen, mit Hilfe der organischen Veränderung die vorgenommen wird, gelöst werden kann. Dem biologischen Sinn nach sorgt z.B. ein Koronar-Ulcus dafür, dass in der konflikt-aktiven Phase die Koronararterien aufgedehnt werden, wodurch mehr Blut durch die Koronararterien fließen kann und die Kraft und Ausdauer des Individuums heraufgesetzt ist. Eine Vermehrung der Brustdrüsenzellen z.B. dient dazu, dem Kind mehr Milch anzubieten um die Wiedergesundung des verunfallten Kindes z.B. zu beschleunigen.

B. Konflikt-gelöste Phase (pcl-Phase):

Es wird die Reparatur der Krebsgeschwulst durch mikrobiellen Abbau oder der Krebsnekrose durch mikrobiellen Aufbau in Angriff genommen, (siehe Tabelle und Schema des ontogenetischen Systems der Tumoren und Krebsäquivalente). Immer finden wir sowohl im Gehirn als auch am Organ das Oedem als Zeichen der Heilung.


Uni_Logo_01 Copyright © Dr. med. Ryke Geerd Hamer
Quelle: www.germanische-heilkunde.at
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