Milch und Fleisch: Bio ist besser

Quelle: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/03/09/milch-und-fleisch-bio-ist-besser/

Milch und Fleisch: Bio ist besser

 © SusaZoom – Fotolia.com

Bio-Milch ist besser als konventionelle Milch, und Bio-Fleisch ist besser als konventionell erzeugtes Fleisch – so Forscher der Newcastle University. Während in der Vergangenheit immer wieder behauptet wurde, zwischen Bio und konventionell gäbe es kaum qualitative Unterschiede, zeigt die britische Studie, dass die Unterschiede allein in der Nährstoffzusammensetzung gravierend sind. Daher ist es jetzt auch wissenschaftlich belegt: Nicht nur Bio-Gemüse ist besser und gesünder als konventionelles Gemüse. Auch Bio-Milch und Bio-Fleisch sind besser und gesünder als Milch und Fleisch aus den Agrarfabriken.

Bio-Milch und Bio-Fleisch: mehr Omega-3-Fettsäuren

In den beiden grössten wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema konnte ein internationales Forscherteam an der Newcastle University in England zeigen, dass sowohl Bio-Milch als auch Bio-Fleisch gesünder ist, als dies konventionell erzeugte tierische Produkte sind.

Die Bio-Produkte lieferten beispielsweise rund 50 Prozent mehr der vorteilhaften Omega-3-Fettsäuren als die konventionellen Erzeugnisse. Bio-Milch wies überdies ein besseres Omega-3-Omega-6-Verhältnis auf.

Die Wissenschaftler analysierten für ihre beiden Übersichtsarbeiten Daten aus aller Welt, nämlich 196 Studien über Milch und 67 Studien über Fleisch. Sie entdeckten eindeutige Unterschiede zwischen Bio- und konventioneller Qualität – und zwar ganz besonders, was die Fettsäurezusammensetzung sowie die Konzentration bestimmter Mineralstoffe und Antioxidantien betrifft.

Im British Journal of Nutrition schrieben die Forscher im Februar 2016, dass eine Umstellung auf Bio-Produkte eine hervorragende Möglichkeit darstelle, die Aufnahme lebenswichtiger Fettsäuren zu erhöhen.

Mehr Omega-3-Fettsäuren – weniger Krankheiten

Chris Seal, Professor für Lebensmittel und Humanernährung an der Newcastle University erklärt dazu: “Omega-3-Fettsäuren reduzieren sämtliche Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Problemen führen würden, verbessern neurologische Funktionen (bei Kinder die neurologische Entwicklung) und sorgen für ein starkes Immunsystem.

Die westliche Ernährung aber liefert zu wenige dieser Fettsäuren, so dass selbst die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) empfiehlt, die derzeitige Omega-3-Verzehrmenge zu verdoppeln. Das aber ist gar nicht so einfach, da nur wenige Lebensmittel relevante Omega-3-Mengen enthalten. Wer jedoch sowieso tierische Lebensmittel zu sich nimmt, kann – wenn er diese in Bio-Qualität kauft – seine persönliche Omega-3-Verzehrmenge schon allein auf diesem Weg ohne zusätzliche Kalorienaufnahme merklich erhöhen.”

Ein halber Liter Bio-Vollmilch (oder daraus hergestellte Milchprodukte wie Käse und Butter) deckt bereits 16 Prozent des empfohlenen Omega-3-Bedarfs und liefert somit etwa 39 mg der langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Konventionelle Milch dagegen enthält nur etwa 25 mg dieser Fettsäuren.

Bio-Milch und Bio-Fleisch: weniger gesättigte Fettsäuren und weniger Jod

Andere Unterschiede im Fettsäureprofil betreffen die gesättigten Fettsäuren. Nur wenige unter ihnen sind tatsächlich für die Herz-Kreislauf-Gesundheit eher negativ zu werten: Die Myristinsäure und die Palmitinsäure. In Bio-Fleisch nun sind diese beiden Fettsäuren in geringeren Mengen enthalten als in konventionellem Fleisch. Auch liefern tierische Bio-Produkte um etwa 75 Prozent weniger Jod, was für die Schilddrüsengesundheit ein Segen ist. Denn oft nehmen wir heutzutage schon allen durch die weite Verbreitung von Jodsalz mehr Jod auf, als gut für uns ist.

Bio-Milch: mehr Vitamin E und Carotinoide

In der Bio-Milch waren überdies mehr von den fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin E und den Carotinoiden (die im Körper teilweise zu Vitamin A umgewandelt werden können) zu finden. Alle diese Vorteile in der Zusammensetzung seien insbesondere das Ergebnis der Weidehaltung und der geringeren Gabe von artfremdem Kraftfutter.

Auch entdeckten die Wissenschaftler in etlichen Mutter-Kind-Studien Zusammenhänge zwischen dem Verzehr biologischer Produkte und einem reduzierten Risiko für gewisse Krankheiten wie z. B Neurodermitis beim Baby.

Bio-Gemüse: mehr Antioxidantien und weniger Schadstoffe

In einer früheren Studie, die ebenfalls im British Journal of Nutrition veröffentlich worden war, zeigte sich, dass pflanzliche Lebensmittel aus Bio-Anbau 60 Prozent mehr Antioxidantien enthielten und gleichzeitig mit weniger Schadstoffen wie z. B. Cadmium belastet waren.

Umstellung auf Bio-Ernährung versorgt mit mehr Nährstoffen

Studienleiter Professor Leifert erklärte abschliessend: “Wir konnten zweifelsfrei belegen, dass es eindeutige qualitative Unterschiede zwischen Bio-Lebensmitteln und konventionellen Lebensmitteln gibt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Umstellung auf Bio-Produkte mit sehr viel mehr essentiellen Nähr- und Vitalstoffen versorgen würde als die übliche konventionell erzeugte Kost.”

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bio-milch-fleisch-besser-1603011012.html

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Gruß an die Bio- Hersteller
TA KI


6 thoughts on “Milch und Fleisch: Bio ist besser”

  1. Pingback: Die häufigste Todesursache in Israel ist Krebs | inge09
  2. “Milch und Fleisch: Bio ist besser”

    Der Titel ist gehoerig manipulativ und dazu noch eine krasse Fehlinformation. “Bio ist besser” impliziert naemlich, Milch und Fleisch sei fuer uns Menschen grundsaetzlich “gut” (denn sonst koennte etwas anderes ja gar nicht “besser” sein).

    Schoen langsam sollte es bei bewusst lebenden Menschen bereits angekommen sein, dass Tiermilch fuer das Jungtier der eigenen Art gesund und daher auch (und sogar besonders!) gut ist, niemals jedoch fuer den Menschen, fuer den ausschliesslich die Milch der (moeglichst eigenen!) Mutter empfehlenswert ist. Diese Empfehlung gilt allerdings nur solange, bis das Baby seine eigenen Zaehne benuetzen, also zubeissen und selbst kauen kann. Dann hat Milch nichts mehr im Verdauungssystem der Kinder bzw. von uns Erwachsenen verloren. Dann ist jede Milch (und da selbst die menschliche Muttermilch!) gesundheitsschaedlich. Das Internet ist voll von aufklaerenden Informationen, die man nuetzen sollte!

    Uebrigens – und das sollte man auch wissen – Milchproduktion ist immer mit Tierqualen verbunden, auch beim liebevollsten Bio-Bauern wird die Milch stets unter Qualen fuer das Tier produziert!

    Zum Thema Fleisch. Fleisch war niemals tatsaechlich gesund. Mit seinem Verzehr hat man immer schon die Gicht gefoerdert und vieles andere mehr, was man “Krankheit” nennt. Ja, der staemmige Holzfaeller, der von frueh bis spaet im Holz war und dort schwere koerperliche Arbeit verrichtete, der war muehelos in der Lage, das verhaeltnismaessig kleine Stueck Speck rueckstandsfrei zu verbrennen, das ihm seine Frau in den Wald mitgab. Der moderne Mensch allerdings, der haeufig einen sitzenden Beruf ausuebt, sich wenig bewegt und der dazu meist viel groessere Mengen an Fleisch verzehrt als seine hart arbeitenden Vorfahren, ist gut beraten auf Fleisch voellig zu verzichten. Das waere auch umweltfreundlich, denn die Fleischproduktion in den heute ueblichen, gigantischen Mengen bringt die Natur – weltweit – voellig aus dem Gleichgewicht. Der hohe Fleischverbrauch der Menschen traegt auch stark dazu bei, dass viele der materiell armen Menschen in der Dritten Welt ihre Ernaehrung nicht mehr finanzieren koennen. Das ist in Wahrheit ein Verbrechen! Diese unangenehmen Fakten werden von all Jenen, die gerne Fleisch verzehren, verstaendlicherweise nicht gerne gehoert, muessen jedoch laufend in Erinnerung gerufen werden.

    Inzwischen gilt es auch als gesichert, dass das Fleisch in der menschlichen Nahrung weit mehr gesundheitlichen Schaden anrichtet, als es nuetzt. Allein schon deshalb muesste der Titel, um den es hier geht, statt “Milch und Fleisch: Bio ist besser”, wenn er wahrheitsgetreu sein soll “Milch und Fleisch: Bio ist (moeglicherweise) weniger schaedlich” lauten. Das “moeglicherweise” deshalb, weil nicht einmal dieses “weniger schaedlich” gesichert ist, zumindest nicht fuer jeden, der Bio-Milch bzw. Bio-Fleisch regelmaessig konsumiert.

    Wer heute noch Milch und Fleisch als menschliche Nahrung empfiehlt, der hat wichtige Entwicklungen und Erkenntnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte verschlafen – oder er hat bloss zuviel an Milch und Fleisch verzehrt (denn beides ist nicht in der Lage, die geistige Entwicklung des Menschen zu foerdern, im Gegenteil sogar, beide machen/halten den Menschen eher dumm!).

    Und noch etwas, ich wohne angrenzend an eine grosse Kuhweide, wo es, neben staendig freilaufenden Kuehen und deren Kaelbern meines Nachbarn, auch noch frei gehaltene (und sehr gutmuetige!) Stiere gibt. Ochsen gibt es bei uns keine. Es wird von den Menschen auch keine Milch gemolken, alle Milch gehoert den Kaelbern, die nach 2 bis 3 Jahren wohlgenaehrt in den Schlachthof wandern. Dort treffen sie ihren Freund, den Schlaechter, der ihnen dann den Garaus macht, damit Menschen, die Bio-Fleisch begehren, etwas “Besseres” fuer ihren Gaumen bekommen.

    Fast alle Kuehe, mit welchen ich ausnahmslos ein sehr nahes, meist sogar ganz inniges Verhaeltnis aufgebaut habe, bringen ihre Kaelber direkt vor meiner Haustuere zur Welt. Sie legen mir ihre Kinder sozusagen vertrauensvoll vor die Fuesse, weil sie gewiss deutlich spueren, wie sehr ich ihr Freund bin. Im laufe der letzten 20 Jahre habe ich schon weit mehr als 200 dieser liebenswerten, gutmuetigen Freunde an den Schlachthof verloren. Vielleicht habe ich auch deshalb das heutige “Plaedoyer fuer das Schlachtvieh” geschrieben? Moegen diese Zeilen dazu beitragen, den einen oder anderen unserer liebenswerten vierbeinigen Freunde vor dem Messer des Schlaechters zu bewahren oder eines Tages vielleicht sogar eine Welt zu erschaffen, in der die Tiere auch bis zu ihrem natuerlichen Ende leben duerfen, statt von verirrten Menschen ausgenuetzt, dann ihres Lebens beraubt und schliesslich und endlich gefressen zu werden (sorry, sollte selbstverstaendlich “gegessen” heissen…).

    Gruss aus Bali.

    Danke Gabriel, für diesen Text.

 

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Veröffentlicht am 10. März 2016, in Allgemein, Aufklärung, Bewusstsein und Spiritualität, Bewusstseinskontrolle, Bio-Produkte, Erkrankungen, Ernährung, Fitnis und Wellness, Gesundheit, Immunsystem, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Verdauungsbeschwerden. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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