Kombucha

Quelle: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/01/12/kombucha/

Das Getränk, das mithilfe des Teepilzes Kombucha hergestellt wird, hat eine stark anregende Wirkung auf den Stoffwechsel und wirkt blutreinigend, sodaß er von vielen als Universalheilmittel eingesetzt wird.

Mit ihm soll sogar Krebs erfolgreich behandelt werden können und es heißt, daß er das Leben verlängert.

Die Heilwirkung des Kombuchas ist die einer generellen Regeneration. Diese Regeneration geschieht dadurch, daß Reinigungs- und Ausscheidungsprozesse angeregt werden und der Stoffwechsel belebt wird.

Die beobachtenden Wirkungen sind vielfältig, ob es den Kreislauf betrifft oder die Verdauung, die Nerven oder die Muskelfunktionen. Sogar weisse Haare dunkeln wieder nach.

Außerdem wird vermutet, daß er wirksam bei der Behandlung von Krebs ist. Zumindest kann er die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Behandlung lindern.

Hier folgen Listen der wichtigsten Heilwirkungen:

Allgemeine Wirkungen:

  • wirkt lebensverlängernd
  • verringert die Faltenbildung
  • erleichtert die Wechseljahre
  • verstärkt die sexuelle Potenz

Organspezifische fördernde Wirkungen:

  • Appetit
  • Sehkraft
  • Muskulatur
  • Gelenke
  • Nieren
  • Leber
  • Haare


Heilende Wirkungen bei Krankheiten:

https://i0.wp.com/heilkraeuter.de/kombucha/kombuch3.jpg

  • Gelenk- und Rückenschmerzen
  • Arteriosklerose
  • Diabetes
  • Schlaflosigkeit
  • Gallensteine
  • Leberstörungen
  • Fettleibigkeit
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Hämmorrhoiden
  • Arthritis
  • Geschwüre
  • Grauer Star
  • Herzinfarkt
  • Windpocken
  • Gürtelrose
  • Krebs (vorbeugend und therapiebegleitend)

Es reicht, wenn du täglich 2 Gläser des Kombucha-Getränks trinkst. Am besten gleich morgens auf nüchternen Magen.

Wenn du willst, kannst du auch mehr Kombucha trinken (ca. 1 Liter pro Tag).

Für täglich zwei Gläser brauchst du ein 2,5 Liter-Glas pro Person zur Herstellung des Getränkes.

Wenn mehrere Personen ausreichend Kombucha trinken wollen, ist es nötig, sich mehrere Kombuchas zu halten. Da er sich selbst vermehrt, hat man nach relativ kurzer Zeit ohnehin ein zusätzliches “Pilzbaby”.

Am besten schmeckt er gut gekühlt.

Du kannst das Getränk auch mit einem Saft deiner Wahl vermischen.

kombuch4

Kombucha ist eine gelatineartige Masse, gebildet aus einer Unzahl verschiedener hefeartiger Pilze und Mikroben, die in Symbiose (=Lebensgemeinschaft) leben.

Ein gesunder Pilz ist weisslich oder leicht hellbraun und zäh und stabil. Er erinnert ein wenig an eine Schuhsohle oder eine große Knorpelscheibe. Hin und wieder produziert er bräunliche Schlieren, die man jedoch beim Ansetzen eines neuen Kombuchas leicht abwaschen kann.

Die “Arbeitsteilung” zwischen Hefepilzen und Bakterien sieht folgendermaßen aus:

Die Hefen vergären den Zucker zu Alkohol und bieten damit den Bakterien die Nahrungsgrundlage.

Die Bakterien verwandeln den Alkohol in Glucuronsäure, Milchsäure, Essigsäure und verschiedene Vitamine. Da das Getränk sauer ist, können sich nur die richtigen Bakterien in der Lösung halten. Außerdem produzieren die Bakterien eine zellulosehaltige gallertartige Masse, die den Pilz zusammenhält.

Das entstehende Getränk ist süß-säuerlich und enthält Glucuronsäure, die Vitamine B1, B2, B3, B6, B12 und C sowie Folsäure und rechtsdrehende (L+) Milchsäure, Aminosäuren, Enzyme, antibiotische Stoffe und eine geringe Menge Alkohol.

Der Alkoholgehalt beträgt im Durchschnitt 0,5 %.

Die besondere Wirkung des Kombuchas beruht vorwiegend auf der Glucuronsäure, die eine starke Entgiftung des Körpers bewirkt.

Sie verbindet sich mit den Abfallstoffen des Körpers und Giften, die von außen kommen und macht sie dadurch bereit für die Ausscheidung.

Die Milchsäure wirkt stark hemmend auf schädliche Darmbakterien und begünstigt somit den Verdauungsprozess.

Um das Kombucha-Getränk selbst herzustellen, brauchst du folgende Dinge:

  • Ein Glas, das mindestens 2,5 Liter faßt. Kombuchapilze fühlen sich nur in so großen Gläsern richtig wohl. Besonders grosse Gurkengläser haben manchmal die nötige Größe, ansonsten kannst du ein ausreichend großes Glas im Fachhandel erstehen.
  • Einen gesunden Kombuchapilz, den du von anderen Kombuchbesitzern oder in einer Apotheke bekommen kannst.
  • Etwa ein Marmeladenglas mit der alten Kombuchaflüssigkeit, um es der neuen Mischung beizufügen. Der Reifungsprozess des Kombuchagetränks wird dadurch erleichtert und beschleunigt. Zur Not geht es auch ohne diese Ansetzflüssigkeit.
  • 2 TL Schwarztee
  • 2 Liter Wasser
  • 200-250 g Zucker
  • Ein Mulltuch samt Gummiband, um das Glas abzudecken.


Gehe folgendermaßen vor:

(Die Mengen beziehen sich auf ein 2,5 Liter-Glas)

Kombucha im Glas

  • Koche ca. 2 Liter normalen dünnen schwarzen Tee mit 2 TL Schwarztee.
  • Gebe 200-250 gr Zucker hinzu.
  • Laß das Ganze abkühlen (max. Handwärme).
  • Lege den Teepilz in den süßen Schwarztee mit der glatten Seite nach oben.
  • Gieße den Rest des alten Kombucha-Getränkes hinzu, um den Reifungsvorgang zu beschleunigen. Falls du keinen Rest hast, geht es auch ohne. Die gesamte Flüssigkeitsmenge sollte im breiten Bereich des Glases ihre Oberkante haben, da der Pilz meistens oben schwimmt und genug Platz haben will.
  • Decke das Glas mit einem Mulltuch ab und befestige es z.B. mit einem Gummiband. Der Pilz muß atmen können und sollte vor Verunreinigung geschützt werden.
  • Stelle das ganz an ruhigen Ort, der Zimmertemperatur hat. Am besten sind 23°C. Schwankungen von +-5° sind jedoch problemlos.
  • Lass das Getränk ca. 8-12 Tage reifen. Wenn es zu kalt ist, dauert die Reifung des Getränkes länger und wenn es sehr warm ist, ist das Getränk zwar schneller fertig, aber manchmal kippt es im Hochsommer auch um und schmeckt dann merkwürdig und schleimig. Daher sollte der Kombucha im Hochsommer an einem kühlen Platz reifen.
  • Reif ist das Kombucha-Getränk, wenn es bei Bewegung des Glases nicht mehr mosiert, also keine Bläschen mehr aufsteigen. Der Geschmack ist dann ausgewogen süsslich-säuerlich und angenehm erfrischend. Zu früh getrunken, kann Kombucha noch Restalkohol vom Fermentierungsprozess enthalten (was manche Geniesser allerdings besonders schätzen).
  • Du kannst ihn auch mit einem sauberen Eßlöffel probieren und prüfen, ob er schon reif.
  • Filter das gereifte Getränk durch einen Kaffefilter und bewahre es im Kühlschrank auf. Wenn es nicht gekühlt wird, bilden sich schnell Kombuchaschlieren, die den Genuß etwas einschränken. Falls dies passiert ist, kann das Getränk noch einmal gefiltert werden.
  • Wasche den Pilz mit handwarmem Wasser und entferne alle braunen Schlieren.
  • Hebe ihn in ca. Marmeladenglas voll Getränk auf, das du anschließend gefiltert in den neuen Ansatz kippst. So kann er auch, vollständig mit Flüssigkeit bedeckt, transportiert und eine Weile aufbewahrt werden.
  • Fange möglichst zügig mit der neuen Runde an.

Pilzvermehrung

Normalerweise schwimmt der Kombuchapilz oben in der Flüssigkeit des Glases. Nachwachsende Pilzanteile schwimmen immer nach oben und verdicken auf diese Weise den Pilz.

Nach einer Weile ist er so dick geworden, daß er auf den Boden des Glases absinkt.

Dann bildet sich an der Oberfläche des Glases ein “Kombuchababy”. Zuerst ist es ganz dünn, fast durchsichtig. Wenn du den Ansatz jedoch lange genug stehen läßt, verdickt es sich so, daß es beim Rausnehmen nicht mehr zerfällt. Möglicherweise wird das Getränk dann etwas saurer als gewohnt, aber es lohnt sich, das “Baby” ein wenig reifen zu lassen. Dann hast du einen neuen Kombucha und brauchst ein zusätzliches Glas.

Sobald du genügend Kombuchas für den eigenen Bedarf gezüchtet hast, wirst du regelmäßig überschüssige Babies haben. Am besten verschenkst du sie an interessierte Freunde. Mancherorts gibt es über Bioläden organisierte Tauschbörsen für Kombuchas.

Schimmelschutz

Benetze vor der Verwendung das Ansatzglas mit Essig (Schimmelschutz). Hat sich dennoch Schimmel gebildet, hebe die an der Oberfläche schwimmende Pilzschicht mit zwei Gabeln (ect.) vorsichtig ab und spüle den Pilz gründlich ab, Lasse ihn dann über Nacht bedeckt in Essig liegen. Am nächsten Tag kannst du ihn wieder in den Tee geben. Die Flüssigkeit braucht also nicht weggeschüttet zu werden, es sei denn, der Schimmel hat bereits grosse Teile der Pilzoberfläche befallen. Auch dann ist der Pilz selbst nach Essigbehandlung wieder verwendbar.

Der Teepilz Kombucha und das daraus entstehende Getränk ist in Südrussland und dem östlichen Balkan schon seit dem Mittelalter bekannt als eine Art Universalmittel zur inneren Reinigung und Regeneration des Körpers.

Ursprünglich stammt er aber aus Ost-Asien, wo über ihn schon aus dem 2. Jahrhundert vor Chr. berichtet wird.

414 n. chr. wurde er von China nach Japan eingeführt -auf ausdrücklichen Wunsch des Kaisers- aber dann geriet er dort wohl wieder in Vergessenheit.

Erst in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts wurde er von einer japanischen Medizinerin im Kaukasus wiederentdeckt, die dort nach den Ursachen für das hohe Alter der Bewohner mancher Dörfer forschte.

Im Dorf Karkasok fand sie besonders viele Alte, aber ausserordentlich rüstige Menschen, manche über 100, aber noch voll im Einsatz bei der schweren Feldarbeit im Gebirge.

Als Ursache für das hohe Alter bei voller Vitalität konnte sie nur einen Faktor ausmachen, der bei allen gemeinsam zu finden war:

Kombucha!

Sie nahm den Teepilz mit nach Japan, vereinfachte die Herstellung des daraus gewonnenen Getränks und nun kommt es über die Philippinen wieder zu uns nach Europa.

Quelle: http://heilkraeuter.de/kombucha/

Für alle, die ein NICHT pasteurisiertes Kombuchagetränk fertig kaufen wollen:

http://www.naturshop.pilzinstitut.eu/product_info.php?products_id=85

http://www.beutelsbacher.de/sortiment.aspx?ID=9

Letzteres ist im Reformhaus erhältlich.

Gruß an die, die wissen das Lebendkulturen Leben bringen- nach der Pasteurisation bei Temperaturen zwischen 75 °C bis  135 °C ( …diese wird Ultrahocherhitzung genannt)- ist in jedem Getränk definitiv KEIN Leben mehr enthalten.

TA KI

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Veröffentlicht am 11. Februar 2016, in Allgemein, Heilpflanzen, Kombucha, Kombucha-Getränk, Kombuchapilz. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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